VWN newstransporter 1/2018

Die ersten e-Crafter sind seit einigen Wochen bei Testkunden im Einsatz. Hierzu gehören international tätige Lieferdienste, deutsche Energieversorger und auch regionale mittelständische Unternehmen – wie das Traditionsunternehmen „temps Malereibetriebe“ aus Neustadt am Rübenberge.

Foto: Henning Scheffen

Ein Dienstagmorgen im März, die vergangene Nacht war mit -12 Grad eine der kältesten in diesem Winter, der Neuschnee auf den Straßen ist noch unberührt. Malervorarbeiter Viktor Weimann und sein Kollege Matthias Preetz sind pünktlich am Hauptsitz der Firma „temps GmbH Malereibetriebe“, um den neuen Arbeitstag vorzubereiten. Materialien packen, Routen checken und Fahrzeug kontrollieren.

Alles wie immer? Fast, denn die beiden sind derzeit mit einem e-Crafter unterwegs. „Ich bin schon jetzt großer Fan vom e-Crafter“, so Weimann. „Sehr komfortabel, Klimaanlage, Sitzheizung und bequeme Sitze – alles an Bord!“

Doch bevor hinten die Ladung in den e-Crafter reinkommt, muss erst mal die volle Ladung auf die Batterie. Weimann: „Kein Problem, das machen wir hier über Nacht und morgens können wir schnell starten.“.

Der Akku ist voll, dann geht´s weiter zur Beladung: ganz einfach, Heckklappe auf, Material schnell mit dem Stapler eingeladen. „Kein Nachteil beim Fassungsvolumen durch die Batterie, perfekt“, urteilt Weimann. Die Farbeimer, Pinsel und Leitern sind an Bord, dann geht es endlich los auf die Straße. Nahezu geräuschlos rollt der e-Crafter vom Hof, nur der Schnee knirscht unter den rollwiderstandoptimierten Reifen.

Foto: Henning Scheffen

Auch beladen kommt der e-Crafter flott voran, ein Tritt auf das Gaspedal und der Elektro-Transporter geht ab. „Das Fahren macht richtig Spaß“, sagt Weimann. Auf dem Weg zum ersten Einsatz gibt es einige verwunderte Blicke von Passanten. Großes Auto, kaum ein Geräusch. Das scheint noch ungewohnt.

Später dann die erste Pause für die beiden Maler. Weimann: „Machen wir im Auto. Dein Fahrzeug ist auch immer dein Arbeitsplatz. Ablagen, Becherhalter, alles hat seinen richtigen Platz im Crafter.“.

Dann geht es weiter, zum nächsten Job. Ein paar Kilometer haben die beiden noch vor sich. Die Reichweite sei kein Problem – auch nicht bei den niedrigen Temperaturen. „Der e-Crafter schafft die Tour ohne Probleme“, weiß der Malerpolier. Am späten Nachmittag dann Feierabend. Rund 90 Kilometer hat der e-Crafter heute zurückgelegt. „Das reicht für meinen Arbeitstag“, sagt Weimann – und hängt den e-Crafter wieder an die Ladestation.

Foto: Henning Scheffen