Die Förderung unserer Azubis und Mitarbeiter ist ein ganz zentraler Baustein unserer Unternehmensphilosophie. Neuen Projekten in diesem Bereich stehen wir daher immer aufgeschlossen gegenüber. So auch beim BerufsAbitur.

Zusätzliche Qualifikation durch BerufsAbitur

Das BerufsAbitur ist eine Kombination aus dualer Berufsausbildung und Fachhochschulreife. Auszubildende absolvieren ihre gewerblich-technische Ausbildung, wie gewohnt bestehend aus praktischem Teil im Betrieb und theoretischem Teil an der Berufsschule. Ab dem 2. Lehrjahr kommt dann Ergänzungsunterricht hinzu. Am Ende können Auszubildende neben ihrem Gesellenbrief zusätzlich nach bestandener Prüfung ihre Fachhochschulreife erlangen.

Mitarbeiter binden mit dem BerufsAbitur

Aktuell testen wir das Modell mit unserem Azubi Viktor Neu (2. Lehrjahr). Im Interview mit der HWK Hannover erklärt Ulrich Temps, was er sich vom BerufsAbitur erhofft und wie seine bisherigen Erfahrungen damit sind.

Warum ermöglichen Sie es Ihrem Auszubildenden und stellen ihn dafür noch einen zusätzlichen Berufsschultag frei?

Unser oberstes Credo ist: Wir möchten unseren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, sich nach ihren Wünschen bei uns zu entwickeln. Daher stand es für uns außer Frage, das BerufsAbitur in unserem Unternehmen anzubieten. Wir sind auf motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter angewiesen, und freuen uns, wenn wir dazu einen Beitrag leisten können. Mithilfe des BerufsAbiturs stehen jungen Menschen nach der Ausbildung noch mehr Perspektiven offen, wie zum Beispiel ein Studium. Hier spielt natürlich auch das Thema Mitarbeiterbindung eine ganz wesentliche Rolle. Wenn wir unsere Mitarbeiter gezielt fördern, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass diese lange bei uns bleiben. Und das ist unser Ziel: Wir wollen nicht nur qualifizierte Fachkräfte ausbilden, sondern diese auch nach ihrer Ausbildung bei uns halten.

Wie sind Ihre Erfahrungen bisher?

Die Erfahrungen sind bisher durchweg positiv. Wir müssen Herrn Neu jetzt im 2. Lehrjahr lediglich einen zusätzlichen Tag pro Woche für den Ergänzungsunterricht entbehren. Ansonsten ist eine zusätzliche Unterstützung durch uns als Betrieb derzeit nicht erforderlich. Natürlich fehlt uns die Arbeitskraft auf der Baustelle, aber für uns ist es wichtiger, dass Herr Neu sich nach seinen Vorstellungen weiterentwickeln kann.

 

Das komplette Interview können Sie auch hier nachlesen: https://www.hwk-hannover.de/artikel/mitarbeiter-binden-mit-dem-berufsabitur-23,0,5818.html

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