Bereits seit 2014 bilden wir junge Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete aus. Aktuell machen 73 junge Menschen aus 14 Nationen ihre Ausbildung bei uns, darunter 27 Geflüchtete und 3 Azubis mit Migrationshintergrund. Gestern besuchte uns Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, um sich vor Ort ein Bild von den Erfahrungen mit der Ausbildung von Geflüchteten zu machen. Mit dabei war auch Johannes Pfeiffer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit.

 

Sprachbarrieren als größte Hürde in der Ausbildung

Unsere Malergesellen Vahid Ghasemi und Senad Lani sowie Azubi Anwar Kadhim demonstrierten im Schulungs- und Ausbildungszentrum verschiedene Tätigkeiten im Malerhandwerk und berichteten von ihren Erfahrungen rund um Ausbildung, Migration und Flucht. Dabei war auch eine der größten Herausforderungen bei der Ausbildung von Geflüchteten Thema: Sprachbarrieren. Diese machen es den Auszubildenden vor allem in den Prüfungen schwer, die Fragen richtig zu verstehen.

Mit Ausbildung+ ans Ziel

„Bei der Ausbildung von Geflüchteten und jungen Menschen mit Migrationshintergrund ist es ganz wichtig, gegebenenfalls vorhandene Defizite abzubauen. Aus diesem Grund stellen wir unseren Auszubildenden zwei pensionierte Gymnasiallehrer zur Seite. Im Rahmen von Ausbildung+ unterstützen sie unsere Azubis in Deutsch, Mathe und Politik. So können wir die jungen Menschen ganz gezielt und individuell fördern, damit sie ihre Ausbildung erfolgreich abschließen können“, so Ulrich Temps.

Bei uns wird Aus- und Weiterbildung großgeschrieben

Jährlich investieren wir etwa 1,3 Mio. Euro in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Denn nur wer lernt, hat Zukunft. Und die wollen wir all unseren Mitarbeitern gerne ermöglichen. „Vom Azubi über Meister bis hin zum geschäftsführenden Gesellschafter ist bei uns grundsätzlich alles möglich. Wir fördern unsere Mitarbeiter mit individuellen Maßnahmen, damit sie den Weg einschlagen können, den sie sich wünschen“, erklärt Ulrich Temps.