temps BRB 5 Jahre in Grebs

Es ist bereits fünf Jahre her, seit sich die temps GmbH Brandenburg Malereibetrieb aus Kloster Lehnin im Ortsteil Grebs angesiedelt hat. Der Brandenburger Malereibetrieb gehört zur temps-Unternehmensgruppe, welche mit drei weiteren Standorten in Neustadt am Rübenberge, Magdeburg und Hamburg zu einer der größten Deutschlands zählt. Weiterlesen

Einweihung Lackiererei Frühstück Sozialräume

In frischem Glanz präsentieren sich seit Anfang März 2019 nicht nur die aufbereiteten Kundenfahrzeuge, sondern auch die neuen Sozialräume der temps Lackiererei in Neustadt am Rübenberge. Somit war der 3. Bauabschnitt des Um- und Neubaus der temps Lackiererei, der die Teeküche sowie die Umkleide- und Sanitärräume betraf, abgeschlossen. Grund genug für die Mitarbeiter der Lackiererei, die neuen Räumlichkeiten ihren Kollegen/innen der temps GmbH Malereibetriebe bei einem ordentlichen Frühstück am Dienstag, 12. März 2019, zu präsentieren. Weiterlesen

temps Schulungs- und Ausbildungszentrum in Neustadt am Rübenberge

 

Ulrich Temps führt einen der größten Malerbetriebe in Deutschland. Den Auswirkungen des demografischen Wandels begegnet er durch gezielte Nachwuchsgewinnung. Sein Betrieb nimmt erfolgreich an verschiedenen Integrationsprojekten teil.

Geschäftsführer Ulrich Temps

 

Seit dem Frühjahr 2016 hat die Unternehmensgruppe temps die Zahl seiner Auszubildenden deutlich erhöht. Insgesamt bilden die Malereibetriebe zurzeit 69 junge Menschen aus 15 Nationen aus, davon 51 in der Zentrale in Neustadt am Rübenberge bei Hannover.

temps Malereibetriebe mit seinen 445 Mitarbeitern besteht aus sieben produktiven Einheiten mit Stammsitz in Neustadt am Rübenberge und weiteren Standorten in Magdeburg, Brandenburg und Hamburg. Grundsätzlich arbeitet man mit Mitarbeitern aus der Region für die ‧Region. Eine Ausnahme bildet der Standort Brandenburg, da von dort aus Projekte für hochwertige Hotelanlagen bearbeitet werden. In Neustadt gibt es neben einer neuen Lackiererei seit 2016 auch ein modernes Ausbildungszentrum mit 700 Quadratmeter Übungsfläche und Seminarräumen für 90 Teilnehmer/-innen.

Das Thema Ausbildung hat Geschäftsführer Ulrich Temps zur Chefsache erklärt. Als erfahrener Ausbildungsbetrieb arbeitet man schon lange mit Partnerschulen zusammen und hat über die reguläre Ausbildung hinaus zusätzliche Maßnahmen entwickelt. Gegen ‧Ende 2015 überlegte Temps, wie sich sein Unternehmen in das Thema Integration einbringen könnte. Als er bei einer Betriebsversammlung 2016 das ‧Engagement in die Ausbildungsprojekte SPRINT (SPRach- und INTegrationsprojekt für jugendliche Flüchtlinge), SPRINT Dual und BAVKA (Berufsausbildungsvorbereitung und kooperative duale Berufsausbildung benachteiligter Jugendlicher) und die Höhe der damit verbundenen Investitionen vorstellte, brachte das jedoch kräftig Unruhe in die Belegschaft. Bei Teilen des Personals stieß er auf Unverständnis. „Ich musste mehr nach Innen als nach Außen um das Projekt werben. Es rumorte das gesamte erste Quartal 2017 im Betrieb“, berichtet Ulrich Temps.

Eine Belegschaft altert

Ihm wurde bewusst, dass er seine Kommunikation überarbeiten und seinen Mitarbeitern die Problematik des demografischen Wandels vor Augen führen muss. In den nachfolgenden Diskussionen stellte er dar, dass in zehn Jahren von den über 400 Mitarbeitern der Unternehmensgruppe ca. 60 im Ruhestand sein werden und dann lediglich ein Drittel der Belegschaft noch jünger als 45 ist. Er warf die Frage in die Runde, wer denn dann langfristig die praktische Arbeit auf der Baustelle erledigen solle. Auch den Mitarbeitern sei klar geworden, dass der Nachwuchsbedarf allein über den heimischen Markt nicht zu decken ist und man bei der Mitarbeitersuche neue Wege gehen müsse. Normalität kehrte langsam ein, so Temps, als die deutschen Kollegen die SPRINT-Teilnehmer mit auf die Baustellen nahmen und sich von deren Motivation überzeugten.

Projekte im Ausbildungszentrum

Im Januar 2016 war Temps aus der Presse darauf aufmerksam geworden, dass es an der berufsbildenden Schule in Neustadt am Rübenberge, einer der größten Berufsschulen Niedersachsens, das Modellprojekt SPRINT gibt. Dieses Projekt für jugendliche Flüchtlinge bis 21 Jahre soll Sprachbarrieren abbauen und einen besseren Übergang in das Berufsleben ermöglichen. Die Projektdauer beträgt ein Jahr. Die Jugendlichen sind einen Tag im Ausbildungszentrum und vier Tage in der berufsbildenden Schule.

Herr Marsch, damals Schulleiter an der Schule und heute zum Bedauern von Temps im Ruhestand, hatte das Thema Integration für sich entdeckt. Als erstes startete VW Nutzfahrzeuge Hannover im Januar 2016 mit den ersten Teilnehmern in das Projekt. „Ab März waren wir dann auch mit dabei. Das ging nur, weil wir unser Ausbildungszentrum zu diesem Zeitpunkt fertig hatten. Denn sie müssen die jungen Leute beschulen, die Teilnehmer müssen Grundkenntnisse bekommen, wie das im Handwerk läuft, wie man miteinander umgeht, etwas von der Kultur mitbekommen und natürlich selber Hand anlegen“, berichtet Temps. 17 junge Leute waren in der ersten Staffel dabei, in den zwei Folgejahren jeweils neun.

Das Folgeprogramm SPRINT Dual qualifiziert gezielt die Teilnehmer für den Einstieg in den späteren Ausbildungsberuf. Die Voraussetzung ist das Beherrschen der deutschen Sprache auf dem Niveau A2 und eine gültige Aufenthalts-/Arbeitserlaubnis. Die Jugendlichen lernen während der mindestens sechs bis maximal zwölf Monate drei Tage im Betrieb und zwei Tage in der Berufsschule. Im Betrieb von Ulrich Temps sammeln die gewerblichen Teilnehmer ihre Erfahrungen zu Beginn im Ausbildungszentrum. Später gehen sie mit erfahrenen Kollegen auf die Baustelle. Die Agentur für Arbeit fördert die Aktion. Die Teilnehmer erhalten pro Monat 231 Euro. Dieser Betrag wird durch das Unternehmen Temps ausgezahlt.

Gute Erfolgsquote

An der Kick-off-Veranstaltung im ersten Halbjahr 2017 nahmen zehn Jugendliche teil. Von denen wurden vier anschließend in eine Ausbildung übernommen. An der Folgeaktion im Frühjahr 2018 nahmen acht teil und alle konnten in ein reguläres Ausbildungsverhältnis wechseln. Aber, so schildert Temps, der Prozess wird im Unternehmen kein Selbstläufer. Er betont, wie wichtig es bleibt, die Stammbelegschaft mit einzubeziehen und auch bei der Arbeit mit den Flüchtlingen nachzujustieren. Sein Resümee: „Es läuft nicht von alleine. Damit die Jugendlichen wirklich eine reelle Chance haben nach der dreijährigen Ausbildung, müssen wir dranbleiben. Beispielsweise haben wir für die Nachhilfe zwei pensionierte Gymnasiallehrer engagiert, einen für Politik und einen für Mathe.“ Für die Zukunft ist Temps zuversichtlich: „Bisher können wir dieses starke Engagement nur in Neustadt leisten, da wir nur hier die Manpower haben. Wir haben aber die Vision, die jungen Menschen später für die anderen Standorte zu begeistern. Insgesamt ist es ein langer und herausfordernder Prozess und es geht nicht ohne Querelen ab, aber es lohnt sich.“

(Quelle: Malerblatt, Ausgabe 02/2019 / Autor: Martin Mansel)

 

RSV Rehburg temps Sponsoring

Warum die Malerei nicht nur für frischen Glanz beim RSV Rehburg sorgt.

Wie so oft im Leben muss alles einmal auf den Prüfstand. Und weil das so ist, kontrolliert der Vorstand des RSV jährlich, was alles erledigt werden muss. Die Liste ist oftmals lang: Hier eine neue Heizung, da neue Tornetze oder ein paar neue Spielbälle und oh, renoviert werden muss ja auch noch. Weiterlesen

temps Cup Ebbendorf

Zum erstmalig durchgeführten „temps Cup“ Hallenfußballturnier am 19./20.01.2019 in Ebendorf haben die Kicker von SV Grün Weiß Dahlenwarsleben gemeinsam mit der temps GmbH Magdeburg Malereibetrieb aufgerufen. Weiterlesen

Insgesamt stolze 795 Jahre Betriebszugehörigkeit

Foto: O. Seitz

Neustadt (r) Wenn sich gegen Ende des Jahres die temps-Jubilare im betriebseigenen Schulungs- und Ausbildungszentrum auf Einladung der Geschäftsführung zur „feierlichen Stunde“ zusammenfinden, herrscht stets eine ausgelassene Stimmung.

„Das Maler- und Lackierhandwerk stellt immer höhere Ansprüche an unsere Mitarbeiter – ein Grund mehr, um ein großes Dankeschön an Sie alle zurückzugeben“, bekräftigt Geschäftsführer Ulrich Temps zu Beginn der Feierstunde. Gesprächsstoff gab es bei den langen Betriebszugehörigkeiten von insgesamt 795 Jahren bei insgesamt 32 Jubilaren genug.

Zu jedem Jubilar gibt es eine Anekdote zu erzählen, was die jeweiligen Abteilungsleiter gerne tun. Und so unterschiedlich die Tätigkeiten sind, die die Jubilare innerhalb des Unternehmens ausüben, so sehr eint sie ihr gemeinsames Ziel: hochqualifizierte Leistungen und Rundum-Zufriedenheit ihrer Kunden.

Torsten Helberg begann zunächst als Polier auf Großbaustellen mit bis zu 25 Gesellen und ist mittlerweile aufgrund seiner großen Erfahrung und Fachkompetenz als Arbeitsgruppenleiter für die Baustellenüberwachung, das Qualitätsmanagement und die Logistik innerhalb seines Bereichs verantwortlich. Als Facharbeiter des Maler- und Lackierhandwerks war Andreas Stollenwerk im Privatkundengeschäft unterwegs und ist jetzt mit großem Engagement bei einem langjährigen Industriekunden tätig. Außerdem setzt er sich als Betriebsratsmitglied für die Belange der Belegschaft ein.

Mit weiblichem Geschick führt Beatrix Schröter Malerarbeiten im Großraum Wunstorf aus. Sie absolvierte bereits ihre Ausbildung als Maler- und Lackiererin bei den temps Malereibetrieben. So auch Patrick Pluskotta, der im August 1998 in das Unternehmen eintrat. Von seinem reichen Erfahrungsschatz und seiner wirtschaftlichen Arbeitsweise profitieren nicht nur Kunden, sondern auch die jungen Azubis bei temps, die er als „Patengeselle“ während ihrer Ausbildung betreut. Als „der richtige Mann“ erweist sich Bernd Zischner durch seine Professionalität bei Malerarbeiten für einen Jahresvertragskunden. Darüber hinaus vermittelt er seit 2018 seine Fachkenntnisse als praktischer Ausbildungsleiter an die Maler- und Lackierer-Azubis bei temps. Bernd-Olaf Baumgart betreut zur großen Kundenzufriedenheit alle notwendigen Arbeiten im Rahmen eines Zeitvertrages.

Seit 15 Jahren leitet Andreas Kortüm eine der umsatzstärksten Abteilungen mit rd. 75 Mitarbeitern und zeichnet seit sechs Jahren als Prokurist des Unternehmens verantwortlich. Viele so genannte „Jungmeister“ des Hauses gehen durch seine anspruchsvolle „Kaderschmiede“, die schon viele kompetente Baustellenleiter und Meister hervorgebracht hat.

Gerade im Bereich Wärmedämm-Verbundsysteme, Bodenbeschichtungen und Industrieanstriche schätzen unsere Kunden die Qualitätsarbeiten und das Fachwissen von Erich Gense, das er mit Engagement an unseren Fachkräfte-Nachwuchs weitergibt. Friedrich Sackmann bringt sein Können und seine Erfahrung speziell bei klassischen Malerarbeiten seit Jahren ein.

Besondere Kenntnisse in Sachen Betonsanierung und Bodenbeschichtung eignete sich Peter Wehner schon in seiner Ausbildung bei den temps Malereibetrieben an und ist bei den Kunden stets gefragt. Eher an der Fassade fühlt sich Uwe Struckmann als Maler-Fachkraft wohl. Axel Brase führt vor allem Malerarbeiten aus und leitet die Baustellen vor Ort eigenverantwortlich.

Als Spezialist ist Josef Pach hauptsächlich für Industrieanstriche und Bodenbeschichtungen mit Epoxidharz zuständig. Udo Kunstmanns eigenverantwortliche Arbeitsweise und die gute Vorortbetreuung unserer Kunden machen ihn zu einem wichtigen Leistungsträger.

Die „Silberhochzeit“ mit dem Malereibetrieb feiert Norbert Knigge, der seine Meisterprüfung 1993 ablegte. Seit Oktober 2012 leitet er erfolgreich eine Abteilung mit rd. 25 Mitarbeitern.

Nach erfolgreicher Ausbildung im Hause temps zeigte Sandra Humphreys schon bald ihr  Geschick, die Anliegen der Mitarbeiter schnell und effizient zu bearbeiten. Seit nunmehr gut 15 Jahren führt sie die Lohnbuchhaltung mit hoher Eigenverantwortung und Qualität. Vor über 30 Jahren begann Heike Winter ihre Ausbildung bei temps und hat sich zu einer wichtigen Stütze in der Finanz- und Betriebsbuchhaltung entwickelt.

Als Vorarbeiter und Arbeitsgruppenleiter bewies Andreas Ramm bereits seine Qualitäten. Heute ist er nicht ohne Grund als Bauleiter überwiegend bei einem wichtigen Industriekunden tätig, wo er mit seiner hohen Fachkompetenz und dem nötigen Feingefühl stets die Kundenwünsche erfüllt.

Nach „Lehrjahren“ bei namhaften Wettbewerbern im In- und Ausland begann Ulrich Temps seine Tätigkeit im väterlichen Betrieb 1993 mit dem Aufbau des Standortes in Brandenburg. Im März 2011 übernahm er die alleinige Geschäftsführung am Standort Neustadt a. Rbge. und verfolgt seitdem die stete zukunftsweisende Entwicklung der gesamten temps-Unternehmensgruppe.

Eckhard Karsch gilt als wertvoller „Allrounder“ im Malerhandwerk. Das macht ihn zu einem angesehenen Fachmann beim Kunden als auch zum geschätzten Kollegen und Mitarbeiter. Sein hohes technisches Verständnis und seine klare Art der Mitarbeiterführung zeichnen Michael Kattree aus. Zunächst erfolgreich als Vorarbeiter tätig, leitet er seit 2017 eigenständig eine Kolonne für Fassadenarbeiten mit Wärmedämm-Verbundsystemen.

Nicht nur die Tatsache, dass sie im temps Malereibetrieb zum Maler- und Lackierer ausgebildet wurden, verbindet alle Nachgenannten, sondern auch ihre umfangreichen Kenntnisse, die das Malerhandwerk abfordert: Maik Eickhoff liegen dabei besonders Lackierarbeiten im Objektgeschäft, während Ingo Mester sich sehr gut mit der Maschinentechnik auskennt. Marcus Hanebutt ist zur Stelle, wann immer man ihn braucht. Ob am Wochenende oder in der Nachtschicht liefert er 100 % ab. Für die seit Jahren eigenverantwortliche Abwicklung von Maler- und Betonsanierungsarbeiten für eine große Wohnparkverwaltung genießt Klaus Meine großes Vertrauen und Anerkennung seiner Auftraggeber.

Seit mittlerweile Jahrzehnten leitet „Uns“ Uwe Oertelt als Polier Großbaustellen. Er wird sowohl als Fachmann vor Ort als auch wegen seines „frischen Kaffees aus Oertelts Baucontainer“ geschätzt. Michael Reinert ist seit 1983 beim Malereibetrieb und übernimmt als Polier Verantwortung auf den Baustellen.

Michael Jehnes leitet die temps Lackierungen – die firmeneigene hochmoderne Lackiererei für Pkw, Lkw und Industrieteile. Für seine ausgesprochene Fachkompetenz und seinen hohen Qualitäts- und Serviceanspruch wird er von seinen Kunden wie auch Kollegen gleichermaßen geschätzt.

Ihr „10-Jähriges“ begehen in diesem Jahr u.a. Torsten Helberg, Bernd-Olaf Baumgart, Andreas Stollenwerk und Bernd Zischner. Fünf Jahre länger dabei sind Beatrix Schröter sowie Andreas Kortüm und ihr 20-jähriges Jubiläum feiern Erich Gense, Patrick Pluskotta, Friedrich Sackmann, Uwe Struckmann und Peter Wehner. Dagegen feiern ein „silbernes Jubiläum“ mit 25 Jahren Betriebszugehörigkeit Sandra Humphreys, Axel Brase, Norbert Knigge, Josef Pach, Andreas Ramm und Ulrich Temps. Auf 30 Jahre Tätigkeit können Heike Winter, Maik Eickhoff, Marcus Hanebutt sowie Eckard Karsch, Michael Kattree und Ingo Mester zurückblicken. Für Michael Jehnes, Uwe Oertelt und Michael Reinert ist der erste Arbeitstag bereits ganze 35 Jahre her, während Udo Kunstmann und Klaus Meine und weitere Mitarbeiter nach stolzen 40 Jahren Tatkraft für die Malereibetriebe besonders zu beglückwünschen sind.

Aus Datenschutzgründen können nicht alle Jubilare genannt und abgebildet werden.

Neustädter Zeitung vom 22.12.2018 / Foto: O. Seitz

Das Jahr 2018 wurde bei der temps GmbH Magdeburg Malereibetieb traditionell mit einer vorweihnachtlichen Betriebsversammlung abgeschlossen. Die Versammlung fand in diesem Jahr in den separaten Räumen der Raststätte B 189 in Wolmirstedt statt und sorgten für einen würdigen Rahmen. Weiterlesen

Viktor Weimann tankt aus der Steckdose, er testet bei der Firma Temps den E-Crafter von VW noch vor dessen Markteinführung.

Neustädter Zeitung vom 03.03.2018 / Foto: Seitz

 

Nach Feierabend an die Steckdose

Temps testet Elektro-Transporter vor der Markteinführung

Neustadt. Manche Baustelle ist zwar derzeit wetterbedingt nicht zu bedienen, Ulrich Temps kann Schnee und Eis aber trotzdem etwas Positives abgewinnen. „So können wir den E-Crafter jetzt auch im Winterbetrieb testen“, sagt der Geschäftsführer der gleichnamigen Malereibetriebe.

Seine Firma gehört zu rund 40 anderen bundesweit, wie vor der Markteinführung den komplett elektrisch angetriebenen großen Transporter von VW-Nutzfahrzeuge (VWN) auf „Herz und Nieren“ prüfen. „Wir möchten auf möglichst breiter Ebene Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge sammeln, um das Fahrzeug besser für spätere Kunden nutzbar zu machen. Die Frage ist, ob die Theorie unserer Ingenieure mit der Praxis in den Unternehmen übereinstimmt“, sagt VWN-Sprecher Markus Arand.

Für Viktor Weimann passt beides schon recht gut zusammen. Der Vorarbeiter ist bei Temps mit dem E-Crafter unterwegs, hauptsächlich auf Baustellen in der näheren Umgebung – Stadtgebiet Hannover inklusive. „Morgens muss er natürlich erstmal von der Steckdose gelöst werden und nach Feierabend dran“, sagt Weimann. Bis zu 160 Kilometer Reichweite lassen sich mit der 350 Kilogramm schweren Batterie erreichen, laut Weimann sind es selbst bei hoher Beladung, Radio und Nutzung der umfangreichen Assistenzsysteme selten weniger als 100 Kilometer. „Das reicht für einen Arbeitstag“, so Weimann. Eine Herausforderung war anfangs das fehlende Motorgeräusch. „Da muss man für andere mit aufpassen, weil sie einen nicht hören“, sagt er.

Ulrich Temps steht dem Thema E-Mobilität überaus offen gegenüber, engagiert sich auch im entsprechenden Kundenbeirat bei VW. „Wir haben schon ein elektrisches Botenfahrzeug sowie zwei Hybridfahrzeuge für Meister“, sagt der Unternehmer, für den die Elektromobilität auch ein Marketing-Instrument ist – unabhängig von drohenden Dieselfahrverboten in Städten. An der Hamburger Dependance hat schon jeder Stellplatz eine Ladesäule. Temps kann sich vorstellen ab dem Verkaufsstart im September auf jeden Fall einen der neuen Transporter anzuschaffen, bei weiteren Modellen und passender Reichweite auch weitere Fahrzeuge. Und der Strom, mit dem auch der E-Crafter geladen wird, ist grün. Allein auf den Liegenschaften in Neustadt produziert die Firma 110.000 Kilowattstunden aus Photovoltaik-Anlagen pro Jahr.

Jetzt im Winter hat Viktor Weimann noch einen weiteren Vorteil ausgemacht: „Die Heizung ist sofort richtig warm, nicht erst wenn der Motor warm wird“.

VWN newstransporter 1/2018

Die ersten e-Crafter sind seit einigen Wochen bei Testkunden im Einsatz. Hierzu gehören international tätige Lieferdienste, deutsche Energieversorger und auch regionale mittelständische Unternehmen – wie das Traditionsunternehmen „temps Malereibetriebe“ aus Neustadt am Rübenberge.

Foto: Henning Scheffen

Ein Dienstagmorgen im März, die vergangene Nacht war mit -12 Grad eine der kältesten in diesem Winter, der Neuschnee auf den Straßen ist noch unberührt. Malervorarbeiter Viktor Weimann und sein Kollege Matthias Preetz sind pünktlich am Hauptsitz der Firma „temps GmbH Malereibetriebe“, um den neuen Arbeitstag vorzubereiten. Materialien packen, Routen checken und Fahrzeug kontrollieren.

Alles wie immer? Fast, denn die beiden sind derzeit mit einem e-Crafter unterwegs. „Ich bin schon jetzt großer Fan vom e-Crafter“, so Weimann. „Sehr komfortabel, Klimaanlage, Sitzheizung und bequeme Sitze – alles an Bord!“

Doch bevor hinten die Ladung in den e-Crafter reinkommt, muss erst mal die volle Ladung auf die Batterie. Weimann: „Kein Problem, das machen wir hier über Nacht und morgens können wir schnell starten.“.

Der Akku ist voll, dann geht´s weiter zur Beladung: ganz einfach, Heckklappe auf, Material schnell mit dem Stapler eingeladen. „Kein Nachteil beim Fassungsvolumen durch die Batterie, perfekt“, urteilt Weimann. Die Farbeimer, Pinsel und Leitern sind an Bord, dann geht es endlich los auf die Straße. Nahezu geräuschlos rollt der e-Crafter vom Hof, nur der Schnee knirscht unter den rollwiderstandoptimierten Reifen.

Foto: Henning Scheffen

Auch beladen kommt der e-Crafter flott voran, ein Tritt auf das Gaspedal und der Elektro-Transporter geht ab. „Das Fahren macht richtig Spaß“, sagt Weimann. Auf dem Weg zum ersten Einsatz gibt es einige verwunderte Blicke von Passanten. Großes Auto, kaum ein Geräusch. Das scheint noch ungewohnt.

Später dann die erste Pause für die beiden Maler. Weimann: „Machen wir im Auto. Dein Fahrzeug ist auch immer dein Arbeitsplatz. Ablagen, Becherhalter, alles hat seinen richtigen Platz im Crafter.“.

Dann geht es weiter, zum nächsten Job. Ein paar Kilometer haben die beiden noch vor sich. Die Reichweite sei kein Problem – auch nicht bei den niedrigen Temperaturen. „Der e-Crafter schafft die Tour ohne Probleme“, weiß der Malerpolier. Am späten Nachmittag dann Feierabend. Rund 90 Kilometer hat der e-Crafter heute zurückgelegt. „Das reicht für meinen Arbeitstag“, sagt Weimann – und hängt den e-Crafter wieder an die Ladestation.

Foto: Henning Scheffen

temps Jubilaeum

Mit einer gelungenen Jubiläumsfeier auf dem Firmengelände haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der temps GmbH Magdeburg am 24.09.2016 ihr 25-jähriges Firmenjubiläum ausgiebig gefeiert. Genau auf diesem Gelände wuchs vor 25 Jahren noch Getreide, heute agiert dort ein moderner Malerbetrieb mit rund 65 Beschäftigten. Weiterlesen